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Einführung in die Philosophische Ethik (A. C. Ewing)

[Bachelor]

Kommentar: Nur einmal hat die philosophische Ethik in der Geschichte ein höheres Niveau erreicht als es sich in den leider eher kümmerlichen Resten der stoischen Ethik erahnen lässt. Nach der Antike und dem weitgehenden Verlust der philosophischen Diskussionen dieser Zeit brauchte die Ethik bis in die 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, um wieder ein nennenswertes Niveau und eine vernünftige philosophische Methodologie zu erreichen. In Auseinandersetzung mit Henry Sigdwick (1838-1900) haben sich Philosophen wie George Edward Moore (1873-1958) und William David Ross (1877-1971) mit der Philosophischen Ethik auseinander gesetzt. Sie sind wegweisend geblieben. Aber nur wenige haben sich mit dem gewiesen Weg konstruktiv kritisch auseinandergesetzt. Die Ethik-Einführung von Alfred Cyril Ewing ist ein solches Beispiel, das seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts die Themen der Ethik innovativ aufbereitet. Seine Themenfolge ist: Egoismus und Altruismus, Glück, Pflicht, Güter- oder Pflichtethik?, Definitionen von "gut" und "sollen", moralische Urteile, Verdienst und Verantwortlichkeit.

Literatur, Textgrundlage: Alfred Cyril Ewing, Ethik, Eine Einführung, Hamburg: Meiner, 2014.

Die Veranstaltung findet bzw. fand statt: [SoSe 16, Gruppe 1][SoSe 16, Gruppe 2]

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